Beratung vor Ort

Ortenauer Energieagentur

Förderprogramm für Batteriespeicher mit Photovoltaikanlagen wieder aufgelegt!

Ab dem 01.03.2016 können wieder Anträge zur Finanzierung von Batteriespeichern in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage gestellt werden.

Die Förderung erfolgt über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Programm Erneuerbare Energien Speicher (Programm-Nummer 275) mit Tilgungszuschüssen für zinsgünstige Kredite.

Die Förderung beträgt 25 Prozent der förderfähigen Kosten, das sind aktuell maximal 500 Euro je Kilowatt Peak PV-Leistung

Wichtige Änderungen bei der Neuauflage des Förderprogramms sind: 

  • Beschränkung der Leistungsabgabe der Photovoltaikanlage auf 50 % der installierten Leistung (zuvor: 60 %).
  • Für die geförderten Batterien muss eine Zeitwertersatzgarantie von 10 Jahren vorliegen (zuvor: 7 Jahre).
  • Die Höhe der Tilgungszuschüsse wird im Programmzeitraum (bis Ende 2018) halbjährlich schrittweise von 25 % auf 10 % der förderfähigen Kosten. (zuvor 30%) abgesenkt

Förderfähig sind Batterie-Speicher, die in Verbindung mit einer neu zu bauenden PV-Anlage angeschafft werden und Batterie-Speicher, die bei einer nach dem 31.12.2012 errichteten Anlage frühestens 6 Monate nach deren Inbetriebnahme nachgerüstet werden. Gefördert werden Anlagen bis zu einer Leistung der PV-Anlage von maximal 30 Kilowatt.

Der Energiespeichermarkt entwickelt sich, nicht zuletzt dank der staatlich unterstützten Markteinführung seit 2013 dynamisch. Im letzten Jahr wurden über 17.000 dezentrale Hausbatteriespeicher installiert.

Lassen Sie sich beraten!

Interessierte Bürger haben die Möglichkeit, sich jeden Mittwoch nach vorheriger Terminvereinbarung kostenfrei in Offenburg bei der Ortenauer Energieagentur, Okenstraße 23a beraten zu lassen. Anmeldung bei der Ortenauer Energieagentur bei Frau Uhry-Bülow, Telefon: 0781/92 46 19-0 unter Angabe des Beratungsthemas. Das Beratungsgespräch dauert 60 Minuten.

Zum Erstberatungstermin sollten relevante Unterlagen (wie z. B. Schornsteinfegerprotokoll, Heizkosten- und ggf. Stromrechnung, Gebäudepläne, Fotos) mitgebracht werden. Schwerpunkt der Erstberatung sind Energieeinsparmaßnahmen und Fördermittel für Wohngebäude.

Im persönlichen Beratungsgespräch verschafft sich der Berater einen ersten Überblick über den Effizienzstandard des geplanten Neubaus bzw. den energetischen Zustand des Bestandsgebäudes und erläutert geeignete Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs. Hinweise zu Investitionskosten, zur Wirtschaftlichkeit, zu den gesetzlichen Vorgaben, zu den passenden Förderprogrammen und den verschiedenen, weiterführenden Vor-Ort-Beratungsangebote der qualifizierten Energieberater und Architekten in der Region runden die Erstberatung ab.

BAFA und KfW fördern Effizienzmaßnahmen ab 1. Januar 2016 deutlich besser

Investitionszuschuss von 15% für die neuen Heizungs- und Lüftungspakete der KfW.

Bonus von 20% und 600,-€ Zuschuss für den Heizungstausch mit Erneuerbaren Energien vom BAFA.

Zum 01. Januar 2016 verbessert die KfW-Bank die Förderung für Einzelmaßnahmen. Eingeführt werden Paketlösungen beim Heizungstausch oder dem Einbau einer Lüftungsanlage.

Im KfW-Programm 430 beträgt der Investitionszuschuss 15 % der förderfähigen Kosten. Im KfW-Programm 151/152 wird der Tilgungszuschuss von 12,5 % auf den Kreditbetrag verrechnet.

Das Heizungspaket besteht aus dem Austausch des Heizkessels in Verbindung mit einer optimierten Einstellung der gesamten Heizungsanlage.

Das Lüftungspaket besteht aus dem Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und mindestens einer weiteren förderfähigen Maßnahme an der

Gebäudehülle, also z.B. dem Fenstertausch oder der Dachsanierung.

Alle weiteren Einzelmaßnahmen, die zusammen mit dem „Heizungs- oder Lüftungspaket“ durchgeführt werden, erhalten ebenfalls den höheren Tilgungs- oder Investitionszuschuss!

Auch das BAFA hat die Zuschüsse bei Modernisierung von Heizungsanlagen ab 1. Januar 2016 erhöht. Wer seine Öl- oder Gasheizung durch einen Holzpellet-, Hackschnitzel- oder Scheitholzvergaser-Kessel bzw. eine Wärmepumpe ersetzt oder eine heizungsunterstützende thermische Solaranlage einbindet und zugleich die Effizienz des Heizungssystem verbessert erhält einen Zusatzbonus von 20 % zur bisherigen Förderung. Weiterhin wird ein einmaliger Investitionszuschuss von 600 Euro für die notwendigen Maßnahmen zur Heizungs-Optimierung gewährt. 

Wichtig: Antragstellung bzw. Abklärung vor Vorhabensbeginn!

1. Ortenauer Hausbesichtigungstage vom 13. bis 15.11.2015

Bild: eza

Die Hausbesichtigungstage bieten zukünftigen Bauherren Informationen aus erster Hand. Hausbesitzer aus der Ortenau öffneten an diesem Wochenende ihre Türen und berichteten von ihren Erfahrungen aus der Praxis. Zu besichtigen waren beispielhafte Altbaumodernisierungen, sehenswerte Neubauten, Passivhäuser und moderne Heizungstechnik in unterschiedlichen Planungs- und Umsetzungsphasen. Die einzelnen Projekte stehen verteilt in der ganzen Region.

Hier erhalten Sie Informationen zu den Besichtigungsobjekten

Veranstaltet wurden die 1. Ortenauer Haubesichtigungstage von der Ortenauer Energieagentur anlässlich der internationalen Passivhaustagen.

Wie aufwändig ist eine Altbaumodernisierung tatsächlich?
Wie gut funktioniert eine Holzpellets-Heizung in der Praxis?
Wie lebt es sich eigentlich in einem Passivhaus?
Wie weit kommt man in der Ortenau mit einer solaren Heizungsunterstützung?
Welche Vorteile hat eine Lüftungsanlage?
Bringt mehr Wärmedämmung wirklich mehr Wohnkomfort?

Antworten auf solche und ähnliche Fragen gaben die Bewohner und Experten für energieoptimiertes Bauen und Sanieren direkt vor Ort. Alle Projekte wurden von Mitgliedern des Ortenauer Baunetzwerks geplant oder umgesetzt.

Die KfW-Bank erhöht zum 1. August 2015 die Zuschüsse im Programm „Energieeffizient Sanieren“ um 5%

Die Förderkonditionen von KfW und L-Bank werden nochmal deutlich attraktiver. Wer sein Haus oder seine Wohnung energetisch saniert, kann künftig auf eine noch bessere Förderung durch die KfW bauen. Der Höchstbetrag für Förderkredite im Programm „Energieeffizient Sanieren“ steigt von 75.000 € auf 100.000 € pro Wohneinheit. Der Zinssatz liegt für die ersten 10 Jahre mit Zinsbindung bei 0,75%. Gleichzeitig erhöht die KfW die Tilgungszuschüsse im Kreditprogramm je nach Effizienzstandard, angefangen bei 12,5 % auf bis zu 27,5 % des Darlehensbetrags. Wird der Antrag über die L-Bank eingereicht, sattelt diese nochmal bis zu 5% Tilgungszuschuss drauf. Grundsätzlich gilt dabei: Je anspruchsvoller der Energieeffizienzstandard nach Sanierung ist, umso stärker die Förderung.

Bauherren, die Sanierungen aus eigenen Mitteln stemmen, können zukünftig einen Investitionszuschuss von maximal 30.000 € z. B. für ihre Eigentumswohnung erhalten oder maximal 60.000 € für ihr Zweifamilienhaus.

Ab 1. August sind jetzt auch jüngere Wohngebäude förderfähig, für die der Bauantrag vor dem 01.02.2002 gestellt wurde.

Darüber hinaus werden von nun an energieeffiziente Einzelmaßnahmen beim Sanieren von der KfW auch mit einem Tilgungszuschuss mit 7,5 % gefördert. Die L-Bank erhöht den Tilgungszuschuss auf 9,5%. Einzelmaßnahmen sind eine Alternative für Bauherren, die schrittweise sanieren wollen.

Lassen Sie sich beraten! Im Rahmen ihrer Erstberatung informiert die Ortenauer Energieagentur neutral und kostenfrei über Energiesparmaßnahmen und die aktuellen Förderprogramme. Alle Bürger aus dem Ortenaukreis können sich in den Räumen der Ortenauer Energieagentur in der Okenstraße 23a, in 77652 Offenburg beraten lassen.

Auch ein Energiecheck ihres Gebäudes ist in Kooperation mit der Verbraucherzentrale möglich. Der Vor-Ort-Termin dauert ca. 2 Stunden und kostet 20,-€. Terminvereinbarung für die Erstberatung in Offenburg und den Energiecheck unter Tel. 0781/924619-0, oder per E-Mail: info(at)ortenauer-energieagentur.de

Novelle des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes (EWärmeG) tritt am 1. Juli 2015 in Kraft. Die Anforderungen werden erhöht, allerdings gibt es mehr Erfüllungsmöglichkeiten

Die Gesetzesnovelle wurde im März vom Landtag Baden-Württemberg beschlossen. Der Pflichtanteil Erneuerbarer Energien für Heizung und Warmwasserbereitung in bestehenden Wohngebäuden steigt von 10 auf 15 Prozent. Im Gegenzug bietet das novellierte EWärmeG aber mehr Möglichkeiten für Hauseigentümer, die Vorgaben umzusetzen. Auch die Alternativen zur Nutzung erneuerbarer Energien werden zahlreicher. Eine Kombination der Möglichkeiten zur Gesetzeserfüllung ist nun ebenfalls erlaubt. Als Erfüllungsoptionen erhalten bleiben neben Solaranlagen, Pellets- Scheitholz oder Hackschnitzelheizungen, Wärmepumpen, dem Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung oder dem Anschluss an ein Wärmenetz weiterhin auch die Beimischung von Bioöl oder Biogas; letztere allerdings nur als Teilerfüllung von bis zu 10%. Als weitere Möglichkeiten kommen z.B. die Kellerdeckendämmung (5%) und die Installation einer Photovoltaikanlage zur solaren Stromerzeugung (bis zu 15%) hinzu. Als Teilerfüllung zu 5% gilt künftig auch ein Sanierungsfahrplan. Er umfasst eine ausführliche Energiediagnose des Gebäudes mit Sanierungsempfehlungen und löst den Energiesparcheck Baden-Württemberg ab. Der Sanierungsfahrplan soll 800 bis 1.000 € kosten. Die Förderzuschüsse des Landes sind noch unklar. 

Auch Nichtwohngebäude unterliegen mit der Gesetzesnovelle der Nutzungspflicht Erneuerbarer Energien beim Ersatz der Zentralheizung. Betroffen sind Einzelhandel und Gewerbe aber auch Büros, Gaststätten, Hotels und Krankenhäuser. Ein Energiegutachten mit Sanierungsfahrplan gilt hier als komplette Pflichterfüllung.

Wenn die neue Heizungsanlage bis zum 30.06.2015 betriebsbereit eingebaut wurde gilt noch das alte Gesetz. Bei größeren Anlagen mit höherem Planungssaufwand gibt es Sonderregelungen.

Die Förderzuschüsse für Erneuerbare Energien wurden zum 1. April 2015 erhöht. Solaranlagen zur Trinkwassererwärmung werden wieder gefördert. Wärmepumpen sind jetzt auch im Neubau förderfähig!

Die novellierte Richtlinie des Marktanreizprogramms für erneuerbare Energien im Wärmemarkt gilt für Anträge, die ab dem 1. April 2015 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingehen.

Gefördert werden private, gewerbliche und kommunale Investitionen in Heizungsanlagen oder größere Heizwerke, die erneuerbare Energien nutzen, und in Wärmenetze, die erneuerbar erzeugte Wärme verteilen.

Die Förderung unterstützt vor allem die Errichtung von Anlagen im Gebäudebestand, d.h. alle Gebäude, in denen seit mindestens 2 Jahren ein Heizungssystem installiert ist. Im Neubau ist eine Förderung nur bei bestimmten innovativen Anlagen möglich.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick: 

  • Anlagen zur Trinkwassererwärmung sind wieder förderfähig:
  • Zuschuss 50,- €/m², mindestens 500,- €.
  • Besonders effiziente Wärmepumpen sind jetzt auch im Neubau förderfähig!
  • Voraussetzung: eine Jahresarbeitszahl von mindestens 4,5
  • Eine Optimierung der Heizung wird bei bestehenden 
  • und neu errichteten Anlagen gefördert!
  • Erhöhung der Förderzuschüsse z.B. bei:
    • Solaranlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung mindestens 2.000,- €
    • Pelletöfen mit Wassertasche mindestens 2.000,- €
    • Pelletkessel mit neuem Pufferspeicher mindestens 3.500,- €
    • Hackschnitzelanlage mit Pufferspeicher pauschal 3.500,- €
    • Scheitholzvergaserkessel mit Pufferspeicher pauschal 2.000,- €
    • Luft-Wasser-Wärmepumpen (leistungsgeregelt) mindestens 1.500,- €
    • Sole-Wasser-Wärmepumpen mindestens 4.500,- €

Anträge können bis zu 9 Monate nach Inbetriebnahme der Anlagen gestellt werden. Bei Vorhaben, die im Rahmen der Innnovationsförderung durchgeführt werden und beim Neubau müssen die Anträge in der Regel vor Beginn der Maßnahme eingereicht werden!